Ein grosser Vorteil von Implantaten ist, daß kein Knochenschwund der entsprechenden Kieferabschnitte stattfindet. Im zahnlosen Bereich wird
ohne eingesetzte Implantate der Kieferknochen abgebaut.
Wieviele Implantate sind erforderlich?
Um eine herausnehmbare Prothese zu zentrieren genügen wenige Implantate. Beim Fehlen der Vorderzähne sind aus ästhetischen Gründen mehrere Implantate erforderlich. Ebenso sind mehrere
Implantate erforderlich, um eine Brücke oder Prothese im Oberkiefer zu verankern. Letztlich entscheiden die individuellen Gegebenheiten bei dem Patienten. So ist beispielsweise das Volumen
und die Festigkeit des Kieferknochens wichtig, in den das Implantat eingesetzt wird.
Zur Orientierung der Patienten:
Soll in einem zahnlosen Unterkiefer eine herausnehmbare Prothese verankert werden, sind mindestens zwei Implantate erforderlich - Standard sind aber drei bis vier Implatate. Im Oberkiefer
sind bei herausnehmbaren Prothesen vier Implantate erforderlich. Festsitzender Zahnersatz benötigt im zahnlosen Unterkiefer fünf bis sechs und im Oberkiefer acht Implantate.
Planung und Diagnostik bestimmen den Erfolg.
Der Erfolg einer Implantation hängt entscheidend von der Planung und der dazu erforderlichen Diagnostik ab. Im Normalfall genügt das sogenannte Orthopantomogramm, eine Panorama-Röntgenaufnahme
des gesamten Kiefers. Ist eine eindeutige Diagnose nicht möglich, kann eine Untersuchung mit dem Computertomographen erforderlich werden.
Nach Meinung der Experten ist eine generelle CT-Diagnostik nicht erforderlich. Zwar lässt sich die Mineraldichte des Knochens auf diese Art bestimmen, doch dies verrät nichts über seine
mechanische Stabilität.
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